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Editorial zur aktuellen Ausgabe Nr. 17

Liebe Leser!

Als Pferdezüchter stellt man sich häufig diese drei wichtigen Fragen:

  • Habe ich die richtigen Zuchttiere gewählt?
  • Welche Anpaarungen soll ich vornehmen?
  • Wie finde ich den richtigen Trainer?

Über die ersten beiden Fragenkomplexe haben wir in der Vergangenheit schon viel geschrieben. Um in der Zucht erfolgreich zu sein, darf man aber den dritten Aspekt, die fundierte Ausbildung und Vorstellung von Pferden, nicht vernachlässigen. Um zu dokumentieren, dass die eigenen Zuchtprodukte gut bzw. sehr gut sind und sich – hoffentlich – aus der Masse abheben, müssen die Pferde auch gut ausgebildet und dann in Prüfungen präsentiert werden!
Die Aussage: „Ich erkenne die Qualität von meinen Pferden selbst, dazu brauche ich keine Prüfungen“ gleicht Kaffeesatzlesen. Ja, einige Pferdezüchter mit langjähriger Erfahrung erkennen sicherlich die Qualität, andere Züchter, ebenfalls schon lange in der Zucht aktiv, erkennen die Qualität nicht. „Wer ist jetzt wer?“, fragt sich dann ein zukünfiger Pferdekäufer.
Nicht wenige Züchter nutzen außerdem diese Behauptung, um einen Vergleich ihrer Pferde mit anderen Pferden zu vermeiden und haben vermutlich insgeheim Angst vor einer schlechten Beurteilung.
Es gilt: „Die Stunde der Wahrheit schlägt unter dem Sattel“. Aber…. Nur mit einem guten Trainer und Vorsteller kann ein Pferd auch wirklich zeigen, wie gut es ist.
Die Wahl des Trainers ist schwer und es ist nicht immer leicht, bei den Trainern den geeigneten zu finden.
Wir haben uns daher in dieser Ausgabe u.A. mit dem Thema „Ausbildung der Trainer“ beschäftigt und möchten auch die Unterschiede im Ausbildungssysthem von Island und Deutschland etwas beleuchten.

Ihre Carola Krokowski

Die Highlights der aktuellen Ausgabe Nr. 17

Island vs Deutschland - Ausbildungskonzepte

Studiengang mit Bachelor oder Pferdewirt? Zwei unterschiedliche Ausbildungskonzepte im Vergleich:

... "Selbstverständlich ist das Reiten selber und die Ausbildung von Pferden ein Schwerpunkt in diesem Studium. Die Studenten müssen junge Pferde selber ausbilden, dazu bekommen sie ungerittene Pferde für 3,5 Monate, dann werden andere Pferde für das nächste Trainings-Level genutzt und so lernen die Studenten im Laufe der drei Jahre sehr viele, verschiedene Pferde kennen. Ein junges Pferd mit genügend Potezial muss von den Studenten in einer Zuchtprüfung vorgestellt werden. Es ist natürlich ein Schwerpunkt, dass die Studenten die Ausbildungsschritte beim Training von jungen Pferden und Sportpferden besonders fundiert erlernen. Ein Pferd, dass für 7 bis 8 Monate trainiert wurde, muss ein Gæðingafimi, also eine Art Dressurprüfung für Islandpferde, absolvieren. Die theoretische Ausbildung umfasst alle Bereiche der Anatomie, Physiolgie, Biomechanik, Haltung, Pädagogik, Sport-Psychologie Fütterung und Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten. "

Hufrehe ist nicht gleich Hufrehe

Als Hufrehe bezeichnet man eine diffuse Entzündung der Huflederhaut, die mit einer Schädigung des Hufbeinträgers einhergeht. Im Extremfall kann es zum völligen Funktionsverlust des Hufbeinträgers, zum Durchbruch des Hufbeins duch die Sohle und zum Ausschuhen kommen.

Die Muskulatur vom Pferd

Sicherlich fragt sich jeder Pferdebesitzer, Reiter oder Züchter mitunter:

- Was bewegt mein Pferd?

- Wie sieht die Muskulatur aus und welche Muskeln und Muskelgruppen gibt es?

- Welche Muskeln sorgen für eine schöne Aufrichtung und was ist nicht ok, wenn ein Pferd eine Zügellahmheit zeigt?

Wir können und wollen an dieser Stelle keine Ausbildung zur Biomechanik oder Physiotherapie ersetzen, sondern lediglich eine Anregung zur eigenen Weiterbildung geben.
Besonders anschaulich dargestellt und sowohl für eine Ausbildung als auch für den interessierten Pferdebesitzer geeignet finden wir das Buch: "Muskelatlas Pferd" von Katja Gühring.

Wir wollen doch alle ein bisschen Wickinger sein!

Zu Islandpferden gehören Menschen, die Islandpullover tragen!

Das ist mehr als ein Klischee, denn die Kleidungsstücke sind warm, praktisch, aus isländischer Wolle gefertigt und transportieren das Gefühl, ein bisschen ein „Wikinger„ zu sein.Außerdem gibt es eine wachsende Anzahl von (meistens) Frauen, die die Kleidungsstücke selbst stricken. Die Vorteile dieser Handarbeit sind vielfältig. Die Kleidungsstücke können genau nach den eigenen Wünschen gefertigt und auch den idividuellen Maßen angepasst werden.

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