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Die Ausgabe Nr. 16 ist ab sofort lieferbar!

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Wir wünschen Ihnen viel Lesefreude mit dem neuen Magazin!

Editorial zur aktuellen Ausgabe Nr. 16


Liebe Islandpferdefreunde!

Und wieder ist ein Jahr vergangen, in dem wir auf zahlreichen spannenden Veranstaltungen schöne Pferde sehen konnten. Besonders zu nennen ist natürlich das Landsmót, das einmal mehr Meilensteine in der Islandpferdezucht gesetzt hat. Daher berichten wir wieder ausführlich über die Zuchtpferde und darüber hinaus kann man sich einen Überblick über alle Zuchtpferde mit zahlreichen Fotos und den Noten unter www.landsmot2018.de verschaffen.
Ganz leise und unbemerkt sollten wir außerdem einem anderen Thema unsere Aufmerksamkeit schenken: CEM. Wenn nicht alle Züchter in Zukunft größte Sorgfalt walten lassen, könnte sich CEM, heimlich, still und leise, zu einem ernsten Problem in der Islandpferdezucht entwickeln und es wäre sehr bedauerlich, wenn die unbeschwerte und einfache Bedeckung von Stuten auf der Weide zum Problem würde.
Das Problem kann durch den Umstand, dass viele Züchter wenig oder gar kein Wissen zu CEM und den notwendigen, prophylaktischen Maßnahmen haben, zu einem großen Problem werden.
Wir wünschen allen Islandpferde-Züchtern ein schönes Weihnachtsfest und hoffen, dass die Informationen zu CEM im Frühjahr noch im Gedächtnis der Züchter sind.

Ihre Carola Krokowski und Klaus Ohneberg

Die Highlights der aktuellen Ausgabe

Landsmót 2018 | Ein spannender Genetik-Krimi

Da wir – wie auch schon in den Jahren davor – von den Leistungen der 4- und 5-jährigen Pferde besonders beeindruckt waren, zeigen wir in diesen Altersklassen mehr Pferde.
Die vorgestellten Zuchtpferde stellen mehr dar, als die bloße Aneinanderreihung schöner Pferdefotos - hinter jedem Tier stehen interessante Eltern, bewährte Blutlinien und eine durchdachte Anpaarungsidee. Wenn man als Züchter die Noten und Abstammungen im Einzelnen studiert, wird man Erkenntnisse für die eigene Zucht gewinnen und die Informationen rund um die Pferde entwickeln sich zum spannenden Genetik-Krimi.
Und für alle Züchter, denen das nicht genug ist: alle Zuchtpferde vom Landsmót 2018 finden sie mit Foto, Noten und Abstammung unter: www.landsmot2018.de

Aðalheiður Anna Guðjónsdóttir

"Ich hatte den Pferde-Virus seit meiner Geburt"

Hast du weitere Superstars im Stall?
Aðalheiður: Ja, wir haben hier viele sehr gute Pferde. Es ist ein großes Glück, in einem Stall arbeiten zu können, in dem so viele gute Pferde stehen. Es wird sich in der Zukunft zeigen, welche Pferde besonders gut werden. Aber Kveikur ist etwas Besonderes und man trifft im Leben nicht viele solche Pferde. Vielleicht hat man nur einmal im Leben die Möglichkeit, solch ein gutes Pferd auszubilden und zu reiten. Ich versuche die Zeit mit ihm daher besonders zu genießen. Der Plan für ihn ist natürlich, dass er im Herbst wieder in Training kommt und ich ihn in der Zukunft im Sport reiten kann.

Wie sieht dein Tagesablauf aus?
Aðalheiður: Ein normaler Tag beginnt etwa um 6.30 Uhr und dann bereite ich meinen Sohn für den Kindergarten vor, bringe ihn zum Kindergarten und danach trainiere ich Pferde bis zum Mittagessen, danach reite ich Pferde bis etwa 16.00 Uhr und hole dann meinen Sohn vom Kindergarten ab. Er kommt dann mit in den Stall, ich habe aber ein Mädchen aus Schweden, die sich in der Zeit um ihn kümmert ...

Contagious Equine Metritis

Über die ansteckende Gebärmutterentzündung des Pferdes (CEM) hatten wir bereits in Ausgabe 5 und 9 geschrieben. Jedoch entwickelt sich diese ansteckende Deckseuche zu einem zunehmenden Problem in der Islandpferdezucht. So kam es in diesem Jahr u.A. zu einem Auftreten von CEM bei einem sehr bekannten Hengst und fast allen Stuten in seiner Deckherde. Der Hengst selber und alle Stuten dieser Herde waren getupfert worden und alle Befunde waren negativ, CEM wurde bei dem Hengst und allen Stuten NICHT nachgewiesen. Der Hengsthalter und auch die Stutenbesitzer haben korrekt und verantwortungsvoll gehandelt und dennoch kam es zum Auftreten von CEM. Wie konnte das geschehen? Carola Krokowski hat nachfolgend die Fehlerquellen aufgelistet, die zu einem falschen Tupfereregebnis führen können ...

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