Sie sind hier: STARTSEITE

Editorial zur aktuellen Ausgabe

Liebe Islandpferdefreunde!

„Nach der WM ist vor dem Landsmót" und in wenigen Monaten gilt der Spruch in umgekehrter Reihenfolge. Und immer im Anschluss an diese Groß-Events nimmt die Diskussion um den Sinn und evtl. notwendige Änderungen der Zuchtprüfungen wieder Fahrt auf.

Zunächst einmal sollte man als Züchter glücklich sein, dass es Zucht(über)prüfungen gibt.
Durch eine zielgerichtete Selektion hat sich die Qualität der Islandpferde in den letzten drei Jahrzehnten deutlich verbessert. Mit Qualität sind dabei nicht nur die Noten auf Zucht- und Sportprüfungen gemeint, vielmehr verfügen die Pferde jetzt über eine viel bessere Gangtrennung, mehr Tölt und – erfreulicherweise – weniger Schweinepass, als das früher der Fall war. Dadurch, dass der Tölt, die Balance, die Gangtrennung und die natürliche Aufrichtung viel besser geworden sind, gleichzeitig eine vorfallende Rückenlinie seltener zu finden ist, kann ein „normaler" Reiter viel problemloser mit seinem Isi durch den Wald reiten, ohne sich über den rutschenden Sattel oder nicht klappenden Tölt zu ärgern.

Dennoch gibt es die – zum Teil lautstarke – Forderung nach Änderungen im Beurteilungssystem der Zuchtprüfung.

„Alles ist in Bewegung und nichts bleibt stehen" hat schon Heraklit von Ephesos um 500 v. Chr. gesagt und das gilt auch für die Islandpferdezucht. Bei allen verstänlichen Änderungswünschen darf aber nicht übersehen werden, dass Regeländerungen nicht nur wohl durchdacht sein müssen, sondern Veränderungen auch nicht in zu kurzen Zeitabständen durchgeführt werden sollten, da sonst die Vergleichbarkeit leidet.

Wir freuen uns sehr, dass wir von Þorvaldur Kristjánsson, dem isländischen Zuchtleiter und promovierter Agrarwissenschaftler, die neuesten Forschungsergebnisse erfahren und über zahlreiche Ideen und Planungen zu Änderrungen am FIZO-System in dem Interview informiert werden.

Ihre Carola Krokowski und Klaus Ohneberg

... direkt zur aktuellen Ausgabe!

Neu & Aktuell

Wir haben einige Rückmeldungen zur letzten Ausgabe (Nr. 13) wie folgt erhalten:

Thorsten G. schreibt ...
"Seit Jahren hatte ich das Problem mit einem offensichtlich frei gemähten Zaun nur wenig Strom zu haben. Angeregt durch den Artikel habe ich Kontakt mit Bruno Reich aufgenommen und das Problem wurde schnell gefunden: Die Erdung wars und jetzt funktioniert alles reibungslos! Danke für die wertvolle Angegung."

Petra-Maria T. schreibt ...
"Der Artikel über Jakob Svavar Sigurdsson hat mit sehr gut gefallen und nach seiner Vorstellung auf der WM in Holland kann ich nur sagen: Das war aller erste Sahne!"